Grenzturm e.V.
Kühlungsborn
Tel.: 038293 - 411291
Tel.: 0170 - 5372 996
Besichtigung und Führungen kurzfristig telefonisch vereinbar.

Impressum

 

Ausstellung

Der Ostsee-Grenzturm, ist ein einmaliger Ort, an dem sich die Geschichte der Teilung Deutschlands authentisch erleben lässt. Entschließen Sie sich zu einer Turmbesteigung mit der Sicht über den weiten Horizont der Ostsee, der früher einmal die Grenze war. Oder lassen Sie sich durch eine geschichtliche Führung, mit Inspektion des Turmes, die Techniken der Grenzüberwachung näherbringen. In Zukunft, auch mit einer erklärenden Ausstellung um den Turm, den „Grenzlehrpfad“.

Besuchern aus allen Teilen Deutschlands, Kindern und Jugendlichen wird damit die Möglichkeit gegeben, Grenzgeschichte zu erleben, wo sie stattgefunden hat. Neben dem Turm dienen Zeitzeugenberichte von Flüchtenden und ehemaligen Grenzsoldaten sowie Originalexponate der Informationsvermittlung.

 

Durch den Grenzturmverein und Anwohner der Stadt Kühlungsborn wurde 1990 der Ostseegrenzturm vor dem Abriss bewahrt und als Denkmal erhalten. Gegenwärtig und in Zukunft wird der Turm schrittweise restauriert und zu einem Begegnungsort entwickelt. Der Grenzturmverein arbeitet am Aufbau eines lokalen Archivs und freut sich über jeden Beitrag, ob Informationen, Dokumente oder Objekte.

Restaurierung des Suchscheinwerfers durch Firma Dethloff & Lange, Neubukow gesponsort

Viele Flüchtende begannen ihre Flucht in Kühlungsborn, schafften es entweder erfolgreich in den Westen, wurden aufgegriffen oder ließen dabei ihr Leben. Deren Schicksale, aber auch die alltäglichen Konsequenzen der Ostseegrenze für die Anwohner in Kühlungsborn stehen im Vordergrund des Interesses.

 

Der Flüchtling Jörn W. aus Kühlungsborn flüchtete1987 von Pepelow aus (Zeitungsartikel). Er stellte dem Verein sein Originalfluchtboot, ein winziges Schlauchboot, als Ausstellungsstück
zur Verfügung.

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