|
Ausstellung
Der Ostsee-Grenzturm, ist
ein einmaliger Ort, an dem sich die Geschichte der Teilung
Deutschlands authentisch erleben lässt. Entschließen Sie
sich zu einer Turmbesteigung mit der Sicht über den weiten
Horizont der Ostsee, der früher einmal die Grenze war.
Oder lassen Sie sich durch eine geschichtliche Führung,
mit Inspektion des Turmes, die Techniken der Grenzüberwachung
näherbringen. In Zukunft, auch mit einer erklärenden Ausstellung
um den Turm, den „Grenzlehrpfad“.
Besuchern aus allen Teilen
Deutschlands, Kindern und Jugendlichen wird damit die Möglichkeit
gegeben, Grenzgeschichte zu erleben, wo sie stattgefunden
hat. Neben dem Turm dienen Zeitzeugenberichte von Flüchtenden
und ehemaligen Grenzsoldaten sowie Originalexponate der
Informationsvermittlung.
Durch den Grenzturmverein und Anwohner
der Stadt Kühlungsborn wurde 1990 der Ostseegrenzturm vor
dem Abriss bewahrt und als Denkmal erhalten. Gegenwärtig
und in Zukunft wird der Turm schrittweise restauriert und
zu einem Begegnungsort entwickelt. Der Grenzturmverein
arbeitet am Aufbau eines lokalen Archivs und freut sich
über jeden Beitrag, ob Informationen, Dokumente oder Objekte.
Restaurierung des Suchscheinwerfers durch
Firma Dethloff & Lange,
Neubukow gesponsort
Viele
Flüchtende begannen ihre Flucht in Kühlungsborn, schafften
es entweder erfolgreich in den Westen, wurden aufgegriffen
oder ließen dabei ihr Leben. Deren Schicksale, aber auch
die alltäglichen Konsequenzen der Ostseegrenze für die
Anwohner in Kühlungsborn stehen im Vordergrund
des Interesses.
Der Flüchtling Jörn W. aus Kühlungsborn flüchtete1987
von Pepelow aus (Zeitungsartikel). Er stellte dem Verein
sein Originalfluchtboot, ein winziges Schlauchboot, als
Ausstellungsstück
zur Verfügung.
|